Frankfurt am Main – Das Bahnhofsviertel und die Bahnhofsviertelnacht

In Frankfurt  findet man sehr urbane Viertel mit großstädtischem Leben neben vor knapp hundert Jahren eingemeindeten Dörfern, die bis heute als »Dörfer« erkennbar sind und teilweise sogar ihr »ländliches« Äußeres bewahrt haben. Der vielfältigste und noch immer buntestes Stadtteil ist das Bahnhofsviertel, trotz bereits erkennbarer Gentrifizierung vor allem südlich der Kaiserstraße.

Aber wie überall in Frankfurt: Die Stadt ist mit ihren ca. 700000 Einwohnern eine kleine Metropole – in der das städtische Leben verdichtet stattfindet, sodass es nicht überrascht, dass das Bahnhofsviertel mit einer Fläche von 0,525 km² und ca. 2.125 Einwohnern einer der kleinsten Stadtteile Frankfurts ist.

30000 bis 40000 Menschen kommen mittlerweile zur Bahnhofsviertelnacht im August, um den auch berüchtigten Stadtteil näher kennenzulernen.

Heute ist es wieder soweit, wenn es an der einen oder anderen Stelle auch Stimmen gibt, die befürchten, das Fest könne zu beliebt werden. Auch das ist typisch für Frankfurt: Man ist eine Großstadt, aber ein bisschen Dorf will man ebenfalls sein.

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