Edu-Lounge #echb11

EduCamp Bremen :: 19./20. März 2011

 

@akasche schreibt auf Twitter

Ich fand den Auftakt für das Educamp schon mal sehr vielversprechend … ich bin gespannt auf morgen, gute Nacht 🙂 #echb11

Recht hat er.

Mit der Edu-Lounge kam hier in Bremen die Atmosphäre auf, die ich für Educamp-Stimmung halte, habe ich doch bislang nur aus der Ferne via Stream und Twitter an Educamps teilgenommen.

Zunächst einmal: Die Edu-Lounge hat zuerst den Körper in den Blick genommen und nach einem langen Nachmittag bei Media@School mit Finger-Food die grauen Zellen aktiviert, was auch nötig war, wollte man das Google-Quiz, mit dem das Edu-Camp begann, gut überstehen.

Google-Quiz? – Ja. Genau. Ein Quiz, bei dem man Google nicht benutzen darf. Es geht eher darum einmal zu erfahren, wie Google wohl ticken mag.

In Gruppen galt es Aufgaben zu lösen, in denen Wörter erweitert werden sollten, so dass möglichst wenig und dennoch mindestens ein Sucheintrag auf Google gefunden würde; es galt Sätze mit möglichst vielen Wörtern zu ergänzen (z. B.: „seit Twitter“), sodass mind. ein Google-Eintrag in der Phrasensuche gefunden werden kann.

Ach, hätten wir nur den Tipp gehört, dass Erweiterungen, die über sieben Wörter hinaus gehen, in der Phrasensuche eher selten gefunden würden. – Interessant war dabei – und bei weiteren Aufgaben, die es zu bewältigen galt – die Erfahrung, was bei Google schon alles als „Gesagt“ auftaucht und wie viele scheinbar so oft gehörte Äußerungen über Google im Phrasenmodus nicht gefunden werden.

Zum Beispiel zu dem Auftrag „seit Twitter“ zu erweitern ein Satz, den Google gefunden hätte:

„Seit Twitter verbringe ich unverhältnismäßig viel Zeit auf fremden Toiletten.“

Auf href=“http://twitter.com/#!/maltere/status/32099114862780416″>so eine Idee muss man erst einmal kommen 😉 .

Das Google-Quiz hat natürlich pädagogische Ansprüche, die morgen auf einer Session reflektiert werden sollen. Im Rahmen des Einstiegs ins Educamp hat es einfach Spaß gemacht, mit Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil von Twitter her schon länger vertraut sind, gemeinsam zu spielen, sich zu freuen, ein wenig Stimmung zu machen.

Gleichzeitig lag in dem Quiz schon, was ich mir für die nächsten Tage erwarte: Kooperatives Denken und auch Spielen, wobei auch dann noch Entdeckungen gemacht werden können, wenn man z. B. so ein Google-Quiz nicht gewinnt, ist der Gewinn doch 1. das Zusammenwirken in der Gruppe und 2. der Anstoß, darüber nachzudenken, wie Google eigentlich funktioniert und erstaunt zu sein, was alles noch nicht von Google gefunden wird.

Inhalt und Form waren eine stimmige Einführung in das Educamp.

Morgen beginnt die heiße Phase, in der aber, wie bei den meisten Tagungen, sicher auch die Pausen von großer Bedeutung sein werden, um mit Kollegen und Kolleginnen nachhaltig im „Real Life“ ins Gespräch zu kommen und so den vielen virtuellen Kontakten reale Begegnungen an die Seite zu stellen.

Ca. 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben sich für den EduCamp-Samstag angemeldet. Zeitweise lag der das EduCamps bei den nationalen Twittertrends für Deutschland aber schon heute auf Platz 3.

Vor Ort und über das Netz von allen, die es wollen, begleitet, wird hier in ein paar Stunden das Motto „Neue Lernräume gestalten“ des Educamps in Bremen 2011 im Zentrum stehen.

Die Frage nach der Gestaltung von neuen Lernräumen ist eine gute Frage, denn faktisch hat sich das Lernen in den vergangenen 20 Jahren wesentlich signifikanter verändert, als es bis heute in vielen Lernprozessen und Lernräumen berücksichtigt wird oder zum Ausdruck kommt.

Aber wie können diese neuen Lernräume aussehen? …

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