Schlagwort: iPad-Klasse

Digitalisierung ohne Tiefe: Was die Laptop-Generation lehrt

(© Torsten Larbig) Sasha Rogelberg veröffentlichte am 21. Februar 2026 im angesehenen Wirtschaftsmagazin Fortune einen Beitrag über eine ernüchternde Bilanz der digitalen Schuloffensive in den USA; Milliardeninvestitionen in Laptops und Tablets — ohne erkennbaren Lerngewinn: »The U.S. spent $30 billion to ditch textbooks for laptops and tablets: The result is the first generation less cognitively capable than their parents« (Abruf: 22.02.2026). Im Kern geht es um die Frage, was man mit Daten macht, die darauf hinweisen, dass bestimmte kognitive Leistungen erstmals seit Langem nicht mehr steigen, sondern teilweise zurückgehen. Die FAZ hat ebenfalls darüber berichtet und nachgedacht1 (Paywall möglich; Abruf:

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Über Tabletklassen

Am Anfang des Denkprozesses zu diesem Beitrag, stand, wie schon häufiger, ein Tweet: Hier nun etwas ausführlicher, was damit gemeint ist: 1 »Tabletklassen« als die Behauptung von Modernität »Laptop-« oder »Tabletklassen« werden gerne und oft angeführt, wenn nach zeitgemäßem Unterricht gefragt wird, der auf (nicht) absehbare Herausforderungen des 21. Jahrhunderts Antworten gibt. – Es werden Klassen nach der in ihnen verwendeten Technologie benannt, nicht nach Schwerpunkten des Lernens, wie man sie in Schulprofilen finden kann. Und das wird im Prinzip kaum hinterfragt. ((Mir ist natürlich bewusst, dass bei allem, was ich hier kritisiere als Antwort angeführt werden kann, dass man ja

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Das iPad im Unterricht der Schule: Ein Gespräch mit André Spang

Am 1.9.2011 erschien in der Zeit ein Interview mit André Spang, der als Projektleiter die „iPad-Klasse“ an der Kaiserin-Augusta-Schule (KAS), einem Gymnasium in Köln, betreut. Ich war verwundert, dass so wenig Platz für ein solches Thema bereit gestellt wurde, da es sich um das erste Projekt dieser Art in Deutschland handelt. Deshalb fragte ich André Spang, den ich aus meinem Twitter-Netzwerk als „Tastenspieler“ kenne, ob er zu einem ausführlicheren Interview bereit wäre. Das war er. Wir haben das Interview mittels E-Mail geführt, wobei die Fragen nach und nach an André Spang gesendet wurden, weil sich aus seinen Antworten für mich auch

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