Mal kein Video, kein Foto – Was ist Fieldrecording?
Hier ein kurzer Beitrag zum Field-Recording. Da nur wenige eine Vorstellung haben, worum es dabei geht, sei es hier mit einer Aufnahme von audioyou.de erklärt:
WeiterlesenBildungs-Neuron | Lehrerblog | Etc.
Hier ein kurzer Beitrag zum Field-Recording. Da nur wenige eine Vorstellung haben, worum es dabei geht, sei es hier mit einer Aufnahme von audioyou.de erklärt:
WeiterlesenPause. Fünf Minuten oder fünfzehn oder auch mal zwanzig Minuten, vielleicht auch eine Springstunde; im Grunde ist es egal, wie lange eine Unterbrechung des täglichen Unterrichtsgeschehen dauert, die Zeit ist immer voll. Notizen zur letzten Stunde, zu einzelnen Schülerinnen und Schüler, Gedanken zum Unterrichtsverlauf, Reflexion der Stunde und daraus folgend die Feinplanung der Folgestunde im Kontext der Unterrichtsverlaufsplanung, Aktennotizen, Fachgespräche mit Kollegen oder gemeinsame pädagogische Überlegungen… Kurz: Zeit bleibt nie, also füllen wir sie. Nachmittags und Abend am Schreibtisch. Korrekturen, Notizen, Überlegungen zum weiteren Unterrichtsverlauf, Stundenverlaufsplanungen, pädagogische Überlegungen, wie einzelnen Schüler und Schülerinnen in einem „normalen“ Unterricht gefördert werden können,
WeiterlesenNur weil der Mann so verdammt gut ist und so viel zu sagen hat, will ich hier mal einen Vortrag diffundieren, den Christian Spannagel am 20. Oktober in der DaF Community zum Thema Bildung rockt! gehalten hat. Bildung rockt! (Aufzeichnung Teil 1) Bildung rockt! (Aufzeichnung Teil 2) Vor allem die Darstellung des Ausbrechens aus alten (schlechten) Gewonheiten finde ich sehr gelungen. Und außerdem bietet Christian Spannagel mal wieder Raum, an seinem eigenen Denken teilzunehmen und so als Lehrender Lernender zu bleiben. Danke, Christian!
WeiterlesenDie Welt verändert sich. Das Lernen verändert sich. Aber „Did you know“ wie sehr sich die Welt verändert? Das Thema hatte gab es hier schon einmal. Aber diseses Video scheint doch aktualisiert worden zu sein.
WeiterlesenEin Satz in einem Blogeitrag von Jean-Pol Martin, der mich sofort anspricht, dem ich zustimme, ohne zu wissen warum. Ein Satz dem ich nachgehen muss und der sinngemäß sagt: Die Bildungsfrage kann nur über die Medienfrage angegangen werden. „The Medium is the Message“ schrieb der Medientheoretiker Marshall McLuhan ein wenig plakativ. Und an anderer Stelle: „We look at the present through a rear-view mirror. We march backwards into the future.“ (Quelle) Übersetzt heißt das etwa: „Wir betrachten die Gegenwart durch einen nach hinten gerichteten Spiegel. Wir gehen rückwärts in die Zukunft.“ Für die gegenwärtige Bildungsdebatte in mehr und mehr selbstverständlich
WeiterlesenDer Tag zum „Lernen durch Lehren“, der am 9. Mai 2009 an der PH in Ludiwigsburg stattfand, trägt weitere Früchte: Die Videodokumentation auf ldl.mixxt.de wurde nochmals ergänzt. Dabei fiel mir ganz besonders ein Vortrag ins Auge, der in einem Workshop gehalten wurde, den ich selbst nicht besuchen konnte. Vortrag? Ist das nicht kontrapoduktiv? Geht diese Methode denn überhaupt noch (auch wenn Ex-Schüler im Rückblick über ihren Unterricht berichten)? Für mich ist das, was Johannes Guttenberger und Manuel Grupe hier machen, weniger ein Vortrag als ein Erfahrungbericht aus [Ex-]Schüler-Sicht. Worum es geht: Im Französisch-LK unter Leitung von Jean-Pol Martin am Wilibaldgymnasium
Weiterlesen„Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen sie als Informationsquelle, als Kommunikationshilfe und für unser alltägliches Tun und Handeln. Es kommt nun darauf an, allen Menschen Medienbildung zu ermöglichen“, sagte Bundesforschungsministerin Anette Schavan laut einer Pressemeldung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 18.05. Anlass war die Veröffentlichung eines Berichtes mit dem Titel „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur“, den eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Expertenkommission zur Medienbildung vorgelegt hat. Dort heißt es bereits in der Einleitung: „Digitale Medien prägen mittlerweile die Lebenswelt junger Menschen in vielfältiger und nachhaltiger Weise. Persönlichkeitsentwicklung, Lebensbewältigung
WeiterlesenResüme: Die Begriffe „Schülerorientierung“ und „Medienkompetenz“ wirken heute oft wie wenig reflektierte Modebegriffe in Bildungskontexten. Ausgehend von Materialien, die im Rahmen der britischen Bildungsdiskussion entstanden sind, greift dieser Beitrag beide Begriffe auf und versucht einen Diskussionsbeitrag zur weiteren Klärung der Begriffe zu leisten, ohne dabei auf unterrichtspraktische Implikationen zu verzichten. Eine der Schlussfolgerungen lautet: Die aktuelle Mediendebatte in Bildungskontexten ist eine Debatte, in der es um die Übertragung der Ideen der Aufklärung in den Kontext neuer Medientechnologien und deren Anwendungsmöglichkeiten geht!
WeiterlesenSchön, wenn andere etwas zusammenfassen, was den eigenen Gedanken entspricht, in diesem Fall Christan Spannagel in einem Interview, das auf dem Educamp 2009 in Ilmenau entstanden ist: „Es kommt gar nicht so sehr darauf an, andere missionieren zu wollen oder überzeugen zu wollen, sondern es ist viel wichtiger, es einfach zu tun und zu machen und als Beispiel im Prinzip zu dienen oder Modelle zu geben, wie man es selbst macht und die anderen neugierig zu machen. Also: Einfach tun, machen und andere neugierig zu machen.“ Das gesamte Video findet sich hier. Dank an Lutz Berger für das Interview.
Weiterlesen1985, lange bevor Computer und Internet bei mir einzogen, machte ich als Jugendlicher erste Erfahrungen mit „Vernetzung“:
WeiterlesenIn der Jugendzeitschrift Spiesser regte Jonas Großmann mit einem wahrscheinlich gezielt provokanten Artikel eine Diskussion über die Frage an, wie die Lehrer der Jugendlichen zu Computern stehen. Großmann vertritt hier die These, dass es eigentlich nur zwei Gruppen an Lehrenden gäbe: die Boykotteure und die Freaks. Die Boykotteure sind in seinen Augen jene Lehrenden, die sich der Computertechnologie einfach oder offensiv verweigern, während die Freaks jene Lehrenden seien, die Informatik studiert hätten und über die Theorie inklusive Programmiersprachen sehr viel bis alles wüssten, aber keine Ahnung von Communities oder Twitter hätten. Dabei, so verstehe ich Großmanns Einwurf, gehen die für
WeiterlesenDie hier besprochenen Fotografien finden sich auf http://www.boston.com/bigpicture/2009/04/protests_at_the_g20_summit.html – Bilder 11 und 12. Es könnte sinnvoll sein, diese Bilder in einem weiteren Tab oder einem zweiten Fenster geöffnet zu haben, da ich die Bilder hier aus Copyright-Gründen nicht veröffentliche. Beide Fotos wurden von Andrew Winning für Reuters gemacht. Wird etwas fotografiert, weil es geschieht – oder geschieht etwas, weil es fotografiert wird? Ich war gerade auf der Fotoseite des Boston Globe. Dort gibt es eine Fotoserie zu den Protesten im Rahmen des G20-Gipfels in London am 1. und 2. April 2009. (Protests at the G20 summit – The Big Picture
WeiterlesenDie Diskussion um medienpädagogische Fragestellungen wird zur Zeit an unterschiedlichen Stellen (im Netz) geführt. Unter anderem gibt es einen Artikel im ZUM-Wiki (ZUM steht für „Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet“), der sich mit der Frage der Medienpädagogik befasst. Zu diesem Artikel hat sich auf der jedem Wiki eigenen Diskussionseite zum Artikel eine (bislang noch von einer übersichtlichen Zahl an Diskutanten geführte) Diskussion entwickelt, auf der unter anderem Fontane44 (der gleiche Fontane, der im letzten Beitrag unter Fontanefan geführt wird) in seiner anregend kritischen Art ein paar interessante Fragen stellt, die meines Erachtens in der Diskussion um die Medienpädagogik unabdingbar sind:
WeiterlesenIm Blog von Fontanefan fand ich einen Artikel, der sich mit einem Medienpädgogischen Manifest und einem Artikel von Ralf Hilgenstock beschäftigt und der mich zu ein paar eigenen Überlegungen angeregt hat. Fontanefan schreibt:
WeiterlesenResume: Auf herrlarbig.de gab es in der Vergangenheit immer wieder Fotos zu sehen – und dies wird in Zukunft auch wieder so sein. Grund genug also, sich hier einmal Gedanken darüber zu machen, was Bilder mit Bildungsprozessen zu tun haben und welche Fragen dabei eine Rolle spielen. Hier wird die These vertreten, dass Fotografie nach wie vor ein Leitmedium unserer Gesellschaft ist und gleichberechtigt neben audiovisuellen Medien und dem Internet steht, mit dem die Veröffentlichung von Fotografien heute sehr eng verbunden ist. Dennoch erscheint mir die Berücksichtung und Reflexion von Fotografien im schulischen Unterricht eher ein Randphänomen zu sein. Warum
WeiterlesenEs geht nicht mehr nur um das »Was« des Lernens, es geht heute auch und mit zunehmend zentraler Bedeutung auch um das »Wie« des Lernens. Wie kann ein solches Lernen im 21. Jahrhundert aussehen? Die Diskussionen sind im vollen Gang. Es bedarf gelungener Beispiele. Eine Sammlung von kurzen Filmen des Mobile Learning Institutes stellt solche gelungenen Beispiele vor. Die Filme sind übrigens hervorragend gemacht und – in Schwarzweiß, was ich ja nun schon aus ästhetischen Gründen sehr begrüße. The Mobile Learning Institute’s film series “A 21st Century Education” profiles individuals who embrace and defend fresh approaches to learning and who
WeiterlesenDie an Schulen zu fördernden Kompetenzen stehen immer in einem engen Zusammenhang mit Wissen. Ohne Wissen keine Kompetenz! Und Unterricht, der nur Methoden verwendet, ohne diese immer mit den Inhalten zu koppeln bzw. aus den Inhalten abzuleiten, ist vermutlich nicht unbedingt guter Unterricht. Zu dem Wissen und den damit verbundenen Kompetenzen, die Schule zu vermitteln hat, gehört nach den Lehrplänen auch Wissen über und kompetenter Umgang mit Medien, auch wenn diese in den Lehrplänen nach wie vor oft mit den »alten« Medien Zeitung und Film verbunden sind. Da aber die Lebenswelt mehr und mehr von »neuen« Medien geprägt ist, gehören
WeiterlesenResume: Dass die Nutzung digitaler Medien (nicht nur von Kindern und Jugendlichen) mit Risiken verbunden ist, die von Fragen des Datenschutzes bis hin zum Jugendschutz reichen, kann als unstrittig angesehen werden. Um die Frage, wie mit diesen Risiken umgegangen werden kann (in der Politik, im Alltag des einzelnen Medienbenutzers, in medienpädagischen Kontexten etc.) gibt es hingegen reichlich Streit. Aus diesem Grunde versuche ich in diesem Beitrag eine Position und sich daraus ergebende Handlungsoptionen zu entwickeln, die die Risiken der Mediennutzung ernst nehmen, ohne die Notwendigkeit aus dem Blick zu verlieren, dass pädagogisches Handeln auch damit umgehen muss, dass digitale Medien
WeiterlesenDas hier eingebettete Video »Did you know?« will ich nicht näher kommentieren, spricht es doch für sich eine klare Sprache! Mehr über die Hintergründe gibt es hier. Da es auf Englisch vorliegt, will ich aber die zentrale Aussage ins Deutsche übersetzen: Wir bereiten heute Schüler für Berufe und Technologien vor, die noch gar nicht existieren … mit dem Ziel, Probleme zu lösen, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass es Probleme sind. »Wir können Probleme nicht lösen, indem wir genau so denken wie in den Zeiten, in denen wir sie verursacht haben.« (Albert Einstein)
WeiterlesenZugegeben: Ich bin schon länger im Netz unterwegs und bin nach wie vor den Möglichkeiten fasziniert, die es für das produktive (sic!) Arbeiten bietet. Doch nach wie vor ist die Nutzung vor allem der Optionen von Web 2.0 durch »Ahnungslosigkeit 2.0« gekennzeichnet, wie es Volker Rüddigkeit im unten verlinkten Interview mit »Schulen ans Netz« nennt. Neben der »Ahnungslosigkeit 2.0«, die viele Lehrkräfte (und in Bezug auf das Lernen auch die meisten Schülerinnen und Schüler) nach wie vor auszeichnet, ist die Skepsis gegenüber dem wirklich produktiven Einsatz der Web 2.0 Applikationen weit verbreitet. Und es stimmt ja: Gelungene Bildungsprozesse, die auf
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[…] Bildung hat etwas mit der Haltung gegenüber Widerständen zu tun – Widerstände in Texten, in der Geschichte, in der…