Georg Heym: Der Gott der Stadt

Resume: Die formale Strenge expressionistischer Lyrik steht in einem Widerspruch zum Inhalt und zur genutzten Sprache. Dieser Widerspruch soll nicht nur das Ungeheure des Inhalts verschärfen, sondern ist zugleich Ausdruck der Zeit selbst. Im Rahmen einer Interpretation von Georg Heyms »Der Gott der Stadt«, wird dieser Zusammenhang hier näher dargestellt.

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Kreativität – John Cleese

Wer ist John Cleese? Kennen Sie Monty Phyton? – Dann kenne Sie auch John Cleese, ein kreativer Kopf und einer, der auch etwas zum Thema Kreativität zu sagen hat. (Mit Dank an geistesblitz.de für seinen Beitrag!) Bei solchen Menschen werde ich schweigsam, habe ich nicht viel zu sagen, vor lauter Respekt. Also: Ein Link und ein Video, in dem sich Clees auch zur Rolle von Lehrern in kreativen Prozessen äußert, müssen reichen – Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. John Cleese on How to Get Out of a Creative Rut und Klik hier om het <a href=“http://www.garagetv.be/video-galerij/flanders_dc/John_Cleese_Creativity_World_Forum_2008_flv.aspx“ mce_href=“http://www.garagetv.be/video-galerij/flanders_dc/John_Cleese_Creativity_World_Forum_2008_flv.aspx“>video filmpje</a> te bekijken Siehe auch

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Vernetzt – Lernen im Web 2.0 (Teil 2)

Meine Überlegungen zum vernetzten Lernen im Web 2.0 haben René Scheppler im Projektblog D21 zu einer ausführlichen und spannenden Reaktion unter dem Titel Weiche Faktoren des Web 2.0 veranlasst. An dieser Stelle führe ich die Diskussion weiter und  stelle erst einmal an meinem eigenen Beispiel dar, was ich unter einer Lernumgebung verstehe, die außerhalb einer in sich geschlossenen Lernplattform in Anlehnung an die Idee des OpenSpace – übertragen in digitale Formen der Wissenskonstruktion – aufgebaut ist. Dabei verdanke ich viele Anregungen Jean-Pol Martin, der den OpenSpace-Gedanken in seiner Arbeit praktisch umsetzt. Die nachfolgende Grafik fasst meinen gegenwärtigen Stand der Vernetzung

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Vernetzt – Lernen im Web 2.0

Resume: Vernetztes Lernen bietet im Kontext des Web 2.0 bislang nur von wenigen genutzte Möglichkeiten des Lernens, die Bildungsprozesse insgesamt offener zugänglich (demokratischer) gestalten. Hierbei helfen oft monolithische Lernumgebungen im Internet nur begrenzt weiter. Weit mehr Möglichkeiten bietet die Vernetzung auf unterschiedlichen Kanälen im Kontext des Web 2.0. Einzige Voraussetzung: Der Lernende muss bereit sein, vom Wissenskonsumenten zum Wissenskonstrukteur zu werden und selbst aktiver Teil solcher Netzwerke werden. Es geschieht noch viel zu selten, dass die Möglichkeiten der Vernetzung genutzt werden, die das Internet über das Lernen in traditionellen (und alles andere als überflüssigen) Kontexten hinaus bietet. Conectivism hat zu

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Wer sich einen »Wilhelm« vormachen lässt

Resume: Wissenskonstruktion in vernetzten Strukturen ist von ethischen Voraussetzungen im Umgang mit Wissen abhängig. Die bewusste Falscheingabe von Wissensbeständen in Plattformen zur gemeinsamen Wissenskonstruktion ist deshalb mindestens genau so kritisch zu betrachten, wie die unreflektierte und unüberprüfte Übernahme dieses Wissens durch Journalisten oder Wissenschaftler. An die Stelle des Feixens über auf solche Fehlinformationen hereingefallen – und so ihre reduzierten Recherchen offenbarenden  – Journalisten sollte an dieser Stelle eine Diskussion über eine Ethik der Wissenskonstruktion im Netz treten. Wer ist nun eigentlich der Schlimmere? Jener anonyme Wikipedia-Manipulator / jene anonyme Wikipedia-Manipulatorin, der / die dem neuen Bundeswirtschaftsminister von Guttenberg einen zusätzlichen

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Wie Schüler anders lernen – Zeit-Artikel

Hier nur kurz ein Link zu einem Artikel aus »Die Zeit«, den ich spannend finde und der zu den letzten Beiträge hier im Blog passt. »›Ist es denn schlimm, wenn ich Fehler mache?‹ fragt Michaela. ›Dafür bin ich doch in der Schule.‹« Unterricht: Wenn Schüler zu Lehrern werden – ZEIT ONLINE.

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Web 2.0 – eine pädagogische Herausforderung?

Zugegeben: Ich bin schon länger im Netz unterwegs und bin nach wie vor den Möglichkeiten fasziniert, die es für das produktive (sic!) Arbeiten bietet. Doch nach wie vor ist die Nutzung vor allem der Optionen von Web 2.0 durch »Ahnungslosigkeit 2.0« gekennzeichnet, wie es Volker Rüddigkeit im unten verlinkten Interview mit »Schulen ans Netz« nennt. Neben der »Ahnungslosigkeit 2.0«, die viele Lehrkräfte (und in Bezug auf das Lernen auch die meisten Schülerinnen und Schüler) nach wie vor auszeichnet, ist die Skepsis gegenüber dem wirklich produktiven Einsatz der Web 2.0 Applikationen weit verbreitet. Und es stimmt ja: Gelungene Bildungsprozesse, die auf

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Jugendsprache 2009

Von wegen, Jugendliche sind langweilig und unkreativ! Den Gegenbeweis liefert die auf Initiative des Langenscheidt-Verlages entstandene Liste der beliebtesten Wörter der jüngeren Generation: Hier findet ein nahezu literarisch-verspielter Umgang mit Bedeutungsverschiebungen statt, die zum Teil zu sehr überraschenden Ergebnissen führen; nicht immer nett, aber irgendwie doch mit Humor gesättigt. Die Worte der Jugend auf  sueddeutsche.de.

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Schmöker-Schnipsel: Die hart bloggenden Wissenschaftler

Im Internet bin ich auf das Manifest der »hard bloggin’ scientists« gestoßen. Ich kann nicht anders, weil ich es einen guten Ansatz finde, es muss hier zitiert werden! I am a hard bloggin’ scientist. This means in particular: 1. I believe that science is about freedom of speech. 2. I can identify myself with the science I do. 3. I am able to communicate my thoughts and ideas to the public. 4. I use a blog as a research tool. That means in particular, that I – express my thoughts, – get in contact with others, – have a sketch

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Web 2.0 in Schule und Unterricht

Der Ludwigsburger Juniorprofessor Dr. Christian Spannagel wurde von Deutschlandradio Kultur zu Möglichkeiten des Einsatzes von Elementen des Web 2.0 in Schule und Unterricht befragt. Wichtig dabei: Web 2.0 ist eine Ergänzung zum klassischen Unterricht, nicht dessen Ersatz! Der Beitrag findet sich hier (Javascript einschalten, sonst findet die Website des Deutschlandradios Kultur den Beitrag nicht). Ein Transkript des Beitrages gibt es auf der Website des Deutschlandradios Kultur auch – und zwar hier. Besonders gelungen finde ich den Beitrag, weil Spannagel kritisch mit dem Einsatz von Web 2.0 in Schule und Unterricht umgeht und auch die Grenzen und Gefahren anspricht. Für mich

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LdL und TZI

In einem vorhergehenden Beitrag schrieb ich in einem Kommentar, dass ich bei meinen Überlegungen von mir als Lehrer ausgehe und mich auf diesem Wege dem Konzept »Lernen durch Lehren« nähere. Ich begründete dieses Vorgehen mit meiner Beschäftigung mit den Ansätzen der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn. Hier soll nun diese als Hypothese angenommene Verbindung beider Konzepte näher untersucht werden. Dabei gehe ich von grundlegenden Elementen der TZI aus und untersuche, inwiefern sie mit dem Konzept des LdL vereinbar sind. Meine Vermutung ist, dass es zahlreiche Anknüpfungspunkte gibt, die beide praxisorientierte Theorien miteinander verbinden können. Dieser Beitrag versteht sich in

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Lernen durch Lehren: Podcast und Links

Im letzten Beitrag habe ich das Konzept von Lernen durch Lehren (LdL) als Reflexionsrahmen für mich selbst und was ich auf diesem Blog treibe genutzt. Was aber ist LdL? Hier ein Audiobeitrag, der LdL ein wenig näher vorstellt. Und anschließend noch ein paar Links: Links zum Thema (Auswahl): Portal zum Thema LdL der KU Eichstätt LdL auf YouTube Jean-Pol Martin Neuron Herr Raus Beitrag zum Thema Wikipedia zu LdL

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Lernen durch Lehren

Zugegeben: Ich habe bislang an keiner Stelle erklärt, was dieses Blog eigentlich soll. Das werde ich auch an dieser Stelle nur begrenzt tun. Meine Idee ist nach wie vor, dass jeder Leser und jede Leserin mit eigenen Fragen und auf unterschiedlichsten Wegen auf den einen oder anderen Beitrag dieses Blogs stößt. Da will ich nicht vorgeben, wie das hier als Zusammenhang zu verstehen sei. Dieser Beitrag erfordert nun aber, dass ich hier nicht nur Inhalt (Content) zur Verfügung stelle, sondern auch ein wenig aus meinem Nähkästchen plaudere, ein wenig Metareflexion betreibe. Ich habe diesen Beitrag »Lernen durch Lehren« überschrieben. Damit

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Podcasts – Eine kurze Einführung

Eine Alternative zu geschriebenen Blogs sind Podcasts. Sie können überall und jederzeit angehöhrt werden. Mittlerweile gibt es eine ganze Menge an Podcasts, für so ziemlich alle Bedürfnisse: Radiostationen stellen Sendungen zur Verfügung, die ich sonst nie hören könnte, werden sie doch immer gesendet, wenn ich schlafe oder beim Arbeiten bin. Das gilt insbesondere für Sendungen im Kulturbereich. Aber nicht nur Wissen und Bildung kann über Podcasts gefördert werden. Wer das Medium nutzen will, um sich unterhalten zu lassen, findet natürlich auch genügend Angebote. Die Qualität ist sehr unterschiedlich, aber es handelt sich ja auch noch um ein junges Medium. Was

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Leidenschaft für Gott und die Menschen

Hier veröffentliche ich einen Beitrag neu, den ich über Bruder Paulus Terwitte bereits 2002 für die Osnabrücker Kirchenzeitung geschrieben habe. Wer wissen will, was Bruder Paulus heute tut, kann sich die Sendung „Redezeit“, die heute beim WDR lief, als MP3 des WDR anhören. – Jetzt aber einen kleinen Blick in die Zeit vor sechs Jahren:

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Wahrheit als philosophisches Thema

Heute sage ich hier nicht viel. Über das Thema »Wahrheit« hat Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen wesentlich mehr zu sagen als ich. Ich mag das Internet, weil es mir solche Vorlesungen per Podcast verfügbar macht. – Und für alle, die mal hören wollen, wie eine Vorlesung an der Universität klingen kann, ist das hier ein Beispiel, in dem es um eine echte Grundfrage geht. Podcast »Theorien der Wahrheit« Die Universitätsbibliothek dokumentiert die Vorträge der Vorlesung »Theorien der Wahrheit« (Wintersemester 2008/09) von Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen als Tonmitschnitte und stellt sie als Podcast und Einzeldownload bereit. Als Podcast für iTunes

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Anonym: Dû bist mîn

Sechs Zeilen, die irgendwann von irgendjemanden geschrieben wurden. Überliefert wurde dieses Gedicht am Schluss eines Briefes, der auf Latein geschrieben ist. Dieser Brief wurde in der sog. Tegernseer Briefsammlung überliefert. – Mehr ist mit Gewissheit nicht über das Gedicht zu sagen, auch wenn es reichlich Fundstellen im Internet gibt, die die Vermutung, er könnte von einer Nonne geschrieben sein, als Tatsache hinstellen. Ebenso umstritten ist, ob es sich um reale Briefe oder um Musterbriefe handelt. Für die Literaturgeschichte sind solche Fragen zwar durchaus wichtig und, um ehrlich zu sein, ich finde diese Fragen auch durchaus spannend, doch für dieses Gedicht,

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Schmöker-Schnipsel: Über das Lesen

Das Lesen ist nach wie vor eines meiner wichtigsten Themen. Und an einem unerwarteten Ort, stieß ich nun auf ein Zitat von Goethe, dass mir sehr treffend scheint und deshalb hier seinen Platz finden soll: »Es gibt dreierlei Arten Leser: Eine, die ohne Urteil genießt, eine dritte, die ohne zu genießen urteilt, die mittlere, die geniessend urteilt und urteilend genießt; diese reproduziert eigentlich ein Kunstwerk aufs neue.« J.W. von Goethe

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