Kategorie: Lehrer sein

© Torsten Larbig

Diskussionsaufruf: Das Klassenzimmer der Zukunft – Kreide oder iPad?

Im Rahmen des Sendeschwerpunktes »Das Thema« von hr-info wird es am Dienstag, dem 26. Januar 2016, um die Frage der sinnvollen Nutzung und Integration von digitalen Medien in den schulischen Unterricht gehen. In diesem Kontext findet am Abend um 18:00 Uhr eine Podiumsdiskussion an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt in Kooperation mit hr-iNFO und der Heraeus Bildungsstifung statt. In Absprache mit Petra Boberg, die diese Diskussion moderieren wird, veröffentliche ich die Ankündigung der Veranstaltung nun im Rahmen dieses Blogs. – Toll wäre es, wenn

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3 Fallen der Beratung

Lernen hat neben anderem etwas damit zu tun, dass ich an Rückmeldungen anderer erkennen kann, ob ich etwas gelernt habe oder ob ich etwas noch nicht so gut kann und weiter lernen muss: Lerne ich eine Sprache, dann merke ich, ob ich richtig spreche, daran, ob das Gegenüber mich versteht. Will ich guten Unterricht machen, brauche ich immer wieder und nach wie vor das Gespräch mit Dritten, um für den Reflexionsprozess nicht nur meine eigenen Notizen

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Die Rufer in den Nischen! – Vorbemerkung zum #excitingEDU-Lehrerkongress am 3. / 4.12. in Berlin

Wir sind eine Minderheit; eine kleine noch dazu. So, jetzt ist es raus. Man könnte es fast vergessen, da die Vernetzung mit all den Leuten, die sich der Bildung im Kontext der Digitalisierung annehmen, das Thema in der eigenen Wahrnehmung hält und dabei zu verbergen droht, dass der Großteil der über 700000 Lehrkräfte in diesem Land eher nicht an diesem Thema dran ist. In der Welt der Lehrer sind Sachen wie der #EDchatDE und #excitingedu

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Fragen zur Bildung: Das große Interview mit André Spang und Torsten Larbig auf dem Digital Education Day 2015 #DED15

Es war wieder soweit. Am 24.10.2015 fand in Köln das dritte – fantastisch organisierte! – Bildungsbarcamp statt, das die Stadt Köln zu verantworten hatte. Wie es war, gibt dieser kurze Trailer von Lutz Berger gut wieder: Im Rahmen dieses Barcamps lud Wibke Ladwig unterschiedliche Akteure aus dem Bildungsbereich zum Interview ein. Diese Interviews wurden allesamt von Lutz Berger produziert und gestaltet und werden nun nach und nach auf YouTube veröffentlicht. André Spang und ich, die wir bereits vor

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Bild: CC0 Public-Domain (von geralt via Pixabay – https://pixabay.com/de/lehrer-schule-buchstaben-abc-797944/

Was können Lehrer, was Erklärvideos nicht können? – Schülerantworten

Für fast alles gibt es heute Erklärvideos im Internet. Es gibt erste Versuche, in deren Zusammenhang Schülerinnen und Schülern individuelle Lernwege zusammengestellt bekommen. Algorithmen haben diese Arbeit übernommen und während Lehrkräfte selten dazu kommen, das Lernverhalten von Schülern und Schülerinnen so genau im Blick zu haben, dass jede und jeder individuell angepasste Aufgaben bekommen kann, kann der Computer auf der Basis großer Datenmengen sehr wohl genau diese Arbeit leisten.1 Je mehr diese technischen Entwicklungen tatsächlich

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Die Bildungsrevolution findet nicht statt

Die Bildungsrevolution findet nicht statt. Alle paar Jahre wird sie ausgerufen, es werden heiße Debatten geführt, Lösungsversprechen gemacht, Forschungsaufträge vergeben, immer in der Hoffnung, dass nun endlich die große Revolution im Bildungswesen kommen müsse. Das Ziel der Revolution wird dabei immer mal wieder neu definiert. Die Reformpädagogen setzten auf »Ganzheitlichkeit« und paarten diese mit der großen Vision, dass jeder lerne, was er brauche, wenn er frei entscheiden könne, was er wann lerne; die 68er riefen

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Über Tabletklassen

Am Anfang des Denkprozesses zu diesem Beitrag, stand, wie schon häufiger, ein Tweet: Hier nun etwas ausführlicher, was damit gemeint ist: 1 »Tabletklassen« als die Behauptung von Modernität »Laptop-« oder »Tabletklassen« werden gerne und oft angeführt, wenn nach zeitgemäßem Unterricht gefragt wird, der auf (nicht) absehbare Herausforderungen des 21. Jahrhunderts Antworten gibt. – Es werden Klassen nach der in ihnen verwendeten Technologie benannt, nicht nach Schwerpunkten des Lernens, wie man sie in Schulprofilen finden kann. Und

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Lehrer sein – damals und heute oder: Die überfällige Reform.

Über Lehrer und Lehrerinnen gibt es viele Klischees. Dass einige davon nicht stimmen, scheint sich langsam herumzusprechen. Erstaunlich ist dabei aber, wie langsam diese Korrektur von Klischees in der Öffentlichkeit stattfindet. Hier ein Lehrerporträt aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts [Quelle]: Na, die Stelle noch im Ohr, an der von 56 Wochenstunden gesprochen wird, die ein Lehrer arbeitet? Nun hat die allgemeine Arbeitszeit in den vergangenen Jahrzehnten tendenziell eher abgenommen. Das scheint für Lehrerinnen

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Vom Beruf und dem Privatleben im Lehrerberuf (#EDchatDE)

Ob und wie man als Lehrer Arbeit und Privatleben trennen könne, solle oder vielleicht sogar müsse, wird beim nächsten EDchatDE am 24. Februar 2015 Thema sein. – Voraussetzung für dieses Thema ist, dass dahinter tatsächlich eine Frage steht, die relevant ist. Dies soll hier reflektiert werden. Lehrer und Lehrerinnen sind in einer besonderen Berufssituation: Selbst wenn sie wollten, könnten Sie ihre Arbeitszeit unter den aktuellen Bedingungen in der Regel nicht in der Schule verbringen; es fehlt dort

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Gefunden: How to Turn Around a Failing Middle School

Eine Mittelschule in den USA, die Will Rogers Middle School in Lawndale (California), hat ein Problem mit den Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler nachweisen können. Man entscheidet sich für ein radikales Programm, das so anders ist als das, was in der deutschen Bilungsdiskussion dominiert, dass ich diese Videos hier einbette und zur Diskussion einlade.

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