Wie überzeugt man Schulträger von freien Bildungsmedien (#OER)

Manchmal hat man Ideen, die man gerne in die Schule integriert sähe, und dann taucht oft die Frage auf: Wie mach‘ ich das? Habe ich als Einzelkämpfer überhaupt eine Chance? Wen spreche ich an. – Das sind Fragen, die mich umtreiben, wenn es um „Open Educational Resources“ oder die Integration drahtloser Internetabdeckung (WLan) im schulischen Kontext geht. Da kam mir das OER-Barcamp in Köln gerade recht. OER = Open Educational Resources –  Mehr Infos dazu gibt es hier. Barcamp? Mehr Infos gibt es hier. In Köln wurde von der Stadt Köln das OER-Barcamp veranstaltet. Ein Schulträger, der sich auf etwas

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3. #Bildungsäppler #FfM

Und schon naht der 3. Bildungsäppler zu Frankfurt am Main – für Bildungsmenschen von hier. Am 30. September 2013 treffen wir uns um 19:30 im Apfelwein Dax, Willemerstraße 11, 60594 Frankfurt (Sachsenhausen), in der Nähe der S-Bahnstation Lokalbahnhof und der U-Bahn-Station Südbahnhof. In der Nähe gibt es auch Straßenbahn- und Bushaltestellen. Informationen zur Anreise verbergen sich hinter diesem Link zur Anfahrtinfo des Dax‘. Für die bereits über Doodle angemeldeten Leute, habe ich Plätze reserviert. Neue Interessenten, die nicht bei Doodle über den Termin abgestimmt haben, wenden sich bitte an mich (am besten über einen Kommentar unter diesen Beitrag), damit genügend Plätze reserviert werden können. Was der Bildungsäppler

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2. #Bildungsäppler #FfM

Nach dem so anregenden 1. Bildungsäppler in Frankfurt am Main ist nun der zweite terminlich abgestimmt. Am Montag, dem 2. September 2013, trifft sich der 2. Bildungsäppler für Bildungsmenschen von hier um 20:00 im „Drosselbart“, direkt an der S-Bahnstation Eschersheim und nahe der U-Bahnlinie U1, U2, U3 und U8 (Station: Weißer Stein) – bei schönem Wetter draußen, bei weniger schönem Wetter drinnen. (Informationen zur Anfahrt auf der Website des „Drosselbart“) Für die bereits über Doodle angemeldeten Leute, habe ich Plätze reserviert. Neue Interessenten, die nicht bei Doodle über den Termin abgestimmt haben, wenden Sich bitte an mich (am besten über einen Kommentar

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BYOD-Klasse oder integrierende Didaktik und Methodik? – Kommentar zu Manfred Korens „Wenn mein Kind in der BYOD-Klasse wäre….“

Diesen Beitrag begann ich als Kommentar zu dem Beitrag „Wenn mein Kind in der BYOD-Klasse wäre….“ von Manfred Koren im Rahmen des Blogs zum BYOD-Projekt des Eichendorff-Gymnasiums in Koblenz. Beim Schreiben wurde daraus ein eigener Artikel, sodass ich mich entschieden habe, ihn im Rahmen meines Blogs zu veröffentlichen, inkl. Trackback zum Originalartikel natürlich. Ich beobachte neugierig und gespannt, welche praktischen Erkenntnisse das BYOD-Projekt am Eichendorff-Gymnasium Koblenz bringen wird! Ich arbeite selbst an Konzepten für die sinnvolle Nutzung bereits vorhandener Endgeräte und nehme deshalb einen Beitrag von Manfred Koren, einem Elternteil, das seine Gedanken im Blog des BYOD-Projekts veröffentlicht, zum Anlass für ein paar Gedanken,

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Digitaler Workflow: Die Tagesordnung einer Konferenz für handschriftliche Notizen auf dem Tablet vorbereiten

Wenn es um Dokumente in E-Mail-Anhängen geht, bin ein großer Fan von PDF-Dokumenten, weil diese auf jeder Plattform so aussehen, wie sich der Ersteller das gedacht hat. Dennoch bin ich manchmal gar nicht so unglücklich, wenn die Datei auch noch in einem editierbaren Format beigefügt ist. In Wirklichkeit ist es meist umgekehrt: Ich bekomme nur das editierbare Dokument in einem meist proprietären .doc- oder .docx-Format und kein PDF, aber das ist hier gerade nicht Thema. 😉 Um papierfrei bzw. papierarm arbeiten zu können,

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Open Educational Resources – OER: Geschichte und Einordnung der deutschen Debatte seit Herbst 2011

Open Educational Ressources (OER) – man kann das sinngemäß in etwa mit „frei verfügbaren Lernmaterialien“ übersetzen – können das in ihnen liegende Potential vor allem dort zeigen, wo sie Bildung erst möglich machen, weil sonstiges hochwertiges Lernmaterial nicht verfügbar ist. Die UNESCO schreibt: “UNESCO believes that universal access to high quality education is key to the building of peace, sustainable social and economic development, and intercultural dialogue. Open Educational Resources (OER) provide a strategic opportunity to improve the quality of education as well as facilitate policy dialogue, knowledge sharing and capacity building.” (Übersetzung T. Larbig: Die UNESCO ist davon überzeugt,

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Totale Überwachung ist ein Zeugnis der Angst, nicht der Freiheit. Gedanken zum Einsatz von Instrumenten der Totalüberwachung im Internet

Täglich erschüttert mich dieser Tage die Sprachlosigkeit der unendlich verzweifelten Ratlosigkeit. Man hat uns verraten und Terroristen haben einen Sieg davon getragen. Wo immer vom „Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ gesprochen wird, um Freiheiten einzuschränken, ist das Wasser auf die Mühlen der Gegner unseres freiheitlich-demokratischen Lebensstils. Wo im Namen des Terrors Überwachung zur Konstitution von Gesellschaften wird, dort hat der Terror die Macht übernommen, wenn auch im Gewand des Schutzes vor ihm. 9/11 und die Folgen 9/11 hat Angst gesät und Menschen in Führungspositionen entschieden sich für einen Blick auf die Welt, der keinen anderen Blick als den der Angst

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Einladung zum 1. #Bildungsäppler am 1. August 2013 in Frankfurt am Main

Die Idee war schnell geboren. Der ganze Montag war voll davon. Am Vormittag ein EDUFrühstück mit @krafit, bei dem ich einen Blick auf das neuste Projekt von tacitus.cc werfen und meinen „Senf“ dazu geben durfte und bei dem die Idee eines „Bildungsäpplers“ schon mal erwähnt wurde. Dann am Abend einige Tweets zum Thema, @mons7 war da irgendwie motivierend, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie. Ich warf eine kurze Frage in die Runde – die Rückmeldungen waren positiv. Ich habe es #Bildungsäppler genannt, obwohl das mit dem Äppler nicht ganz stimmt. Ok, es gibt schon ein Bildungsbier in der deutschen Bildungslandschaft. Aber

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Überwachungsstaat konkret – oder: Nachgerechnet

Chris Inglis ist stellvertretender NSA-Direktor. Er sagte bei einer Anhörung im Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses des Vereinigten Staaten von Amerika, dass im Verdachtsfall nicht nur Verdächtige beobachtet werden, sondern darüber hinaus deren „Kommunikationspartner“. Dabei gehe man 3 Schritte weit. Person a ist verdächtig. In der Freundesliste der Person a auf Facebook stehen x Personen (1. Schritt). Nun wird aber nicht nur die Kommunikation von a mit x überwacht, sondern auch die Kommunikation von x mit jedem in ihrer Freundesliste auftauchenden Menschen (y). (2. Schritt) Damit nicht genug: Auch die Kommunikation der Menschen, die mit y befreundet sind (z) wird überwacht, obwohl die

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Von der Digitalisierung, freien Bildungsmaterialien und dem Lernen im digitalen Leitmedienwandel

Das Co:llaboratory »Internet und Gesellschaft« befasste sich in einem seiner letzten Schwerpunkte mit dem »Lernen in der digitalen Gesellschaft«. In diesem Zusammenhang reflektierte Jöran Muuß-Merholz die Frage, was Open Educational Ressources (Freie Lern-/Bildungsmaterialien –> OER) mit digitaler Integration und Medienkompetenz zu tun haben. Ein lesenswerter Beitrag, dem ich an dieser Stelle in einer Replik eigene Gedanken zur Seite stellen will. – Dabei lehne ich mich in der Struktur an die Vorgabe des Artikels an, wobei ich durchaus bewusst teilweise die Schwerpunkte anders setze. Im Grunde nehme ich den letzten Satz des Beitrages ernst. Muuß-Merholz schreibt dort: »Diese Argumentsammlung ist einseitig.« –

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Tablet! Oder: Was eigentlich ist aus dem Laptop geworden?

Seit über zweieinhalb Jahren bin ich nun mit einem Tablet unterwegs. Nach anfänglichen Zweifeln hatte ich mir im Herbst 2010 die Frage gestellt, warum ich meinen Laptop, der doch ein Versprechen des mobilen Arbeitens war, so selten bei mir hatte. Ich fragte mich, für welche Szenarien ich einen Computer unterwegs brauche und warum ich ihn so selten dabei habe. Als ich die Liste fertig hatte, stand da etwas von geringem Gewicht, langer Batterielaufzeit, Internetzugang … Es gab damals ein Gerät, das diesen Anforderungen entsprach und kein Netbook war: Ich schaffte mir dann doch ein iPad der ersten Generation an. Es

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„Demo ohne Menschen…“ – Fotodokumentation #Blockupy

Am 1. Juni 2013 fand in Frankfurt am Main eine Demonstration statt, die im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung des Umgangs der EU mit der Finanzkrise stand. Darüber hinaus rückte die aus unterschiedlichsten Gruppierungen und im Rahmen von Occupy-Bewegungen in vielen Staaten der Welt entstanden „Blockupy“-Tage Fragen globaler Wirtschaftszusammenhänge und der mit ihnen verbundenen Ungerechtigkeiten in den Fokus ihrer Veranstaltungen und Aktionen, die vom 30.5. bis zum 1.6. in Frankfurt stattfanden. Bei der Demonstration am 1.6. kam es kurz nach dem Start zur Einkesselung von mehreren hundert Demonstranten durch die Polizei, was intensive Diskussionen über die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes auslöste. Dies zum

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Ich habe als #Leser mal nach einem #Buch recherchiert (Subjektive Marktstudie #EBook)

Ursprünglich als kurzer Beitrag für meine GooglePlus-Seite gedacht, habe ich mich jetzt doch entschieden, diese exemplarische Buchrecherche ins Blog aufzunehmen, weil sie in meinen Augen  Hinweise gibt, wo die Probleme des deutschen Buchhandels in einer Welt, in der es das Internet gibt und in der viele Leser und Leserinnen in Deutschland wohl Englisch einigermaßen beherrschen dürften, liegen. Außerdem will ich wissen, ob ich vielleicht falsch gesucht habe bzw. ob meine Rechercheergebnisse von anderen für andere Bücher nachvollzogen werden können (Ergebnisse bitte in Kommentare oder ins eigene Blog oder wo auch immer und dann via PingBack oder Kommentar verlinken wäre super.)

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Nur Ersatz? – Nutzung und Integration (digitaler) Medien im Unterricht (Vortragsskript)

An dieser Stelle veröffentliche ich mein „Skript“ – also das, was früher mal auf Karteikarten stand, wenn man einen Vortrag hielt – zu meinem Vortrag beim „Fachforum „E-Learning in der Lehrerbildung“ an der Justus-Liebig-Universität am 15. Mai 2012 mit dem Titel „Nur Ersatz? – Nutzung und Integration (digitaler) Medien im Unterricht“ Der Vortrag wird aufgezeichnet und steht später dann voraussichtlich auch online zur Verfügung. Dieses „Skript“ ist erst mal nur eine Materialsammlung. Ich werde sicher nicht auf jeden Punkt ausführlich eingehen (die Zeit ist beschränkt) und wie heißt es so schön: Vor Ort zählt dann das gesprochene Wort 😉 Gespannt, ob es

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Die Leiden des jungen Werther 2 – Am 4. Mai 1771

Werthers erster Brief ist von Goethe nicht zufällig im Mai verortet. Es ist der Wonnemonat, der Monat der Liebe, der Monat, in dem das Wetter und die Natur ihre schönen Seiten zeigen. Und es ist auch kein Zufall, dass der Briefroman im Dezember endet. Die Handlung erstreckt sich über eineinhalb Jahre bis zum 24. Dezember 1772. Werther ist glücklich. Er ist aufgebrochen, lässt die letzten Wochen noch einmal an sich vorbeiziehen und beginnt den Brief mit großer Erleichterung: „Wie froh bin ich, dass ich weg bin.“ ((Ich zitiere nach der Hamburger Ausgabe: Johann Wolfgang Goethe, Die Leiden des jungen Werther.

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Die Leiden des jungen Werther 1 – Der Herausgeber als Herausgeberfiktion

Wichtige Fachbegriffe sind kursiv hervorgehoben. Bevor der Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ zu beginnen scheint, meldet sich eine Stimme zu Wort, die sagt, dass in diesem Buch alles gesammelt vorliege, was dieser Herausgeber der Schriften „von der Geschichte des armen Werther nur habe auffinden können“ ((Ich zitiere nach der Hamburger Ausgabe: Johann Wolfgang Goethe, Die Leiden des jungen Werther. In: Trunz, Erich; von Wiese, Benno, Goethes Werke Band VI: Romane und Novellen I, München 1998 (zuerst 1981), S. 7–124, hier S. 7.)). Dieser Abschnitt wird gerne einmal überlesen, als eine Anmerkung Goethes verstanden, die dem Werk vorausgeschickt ist. Später

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Habemus Papam: Erste Gedanken zu Papst Franziskus

Ich bin überrascht. Hatte mich die Kürze dieses Konklave zunächst befürchten lassen, dass die Kardinäle möglicherweise den schweren Schritt zu Reformen nicht gehen würden, gab es dann ganz viel, was es vor Jorge Mario Bergoglio, der als Papst Franziskus nun das Amt ausübt, nicht gegeben hat: Noch nie gab es einen nicht-europäischen Papst und entsprechend gab es noch nie (vgl. z. B. hier und auf der Liste aller Päpste hier [Korrektur 15.3.2012]) einen lateinamerikanischen Papst. Darüber hinaus ist Bergoglio der erste Jesuit der Papst wurde und als solcher hat er den Namen des Gründers einen anderen Ordens angenommen: Bergoglio nennt sich nach Franz

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Didacta 2013 – Eine subjektive Nachlese oder: Der Exot aus Digitalien

Als ich auf der Didacta in Köln ankomme, bin ich über einen Teil der Besucher dieser Bildungsmesse amüsiert. Hatte ich es zunächst für ein Gerücht gehalten, dass viele Besucher Koffer auf Rollen dabei haben, um das einzusammelnde Material transportieren zu können, sehe ich nun, dass dieses Gerücht stimmt. Aus dem Zug, mit dem ich zur größten Bildungsmesse Europas angereist bin, steigen an der Messe Dutzende von Besuchern mit leeren großen Rucksäcken, Trolleys und Reisekoffern. Viele, die ohne diese Utensilien angereist sind, finden später auf der Messe Aussteller, die Pappkartons auf Rollen verschenken. Man kennt eben die Bedürfnisse der Besucher. Mein

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